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(vorsichtige) Hoffnung

Von der nationalen Gesundheitspolitik dürfen/müssen wir erwarten, dass sie ein langfristiges Konzept verfolgt, welches die zentrale Bedeutung der Grundversorgung im Interesse des gesamten Gesuncheitssystems erkennt und fördert.

Mit Bundesrat Didier Burkhalter kommt die Hoffnung auf, dass die Probleme tatsächlich am runden Tisch sachlich diskutiert und konsensfähige Lösungen gesucht und gefunden werden können.

Leider wurde in der von Misstrauen und Missgunst geprägten Ära Couchepin/Zeltner eine autoritäre, sehr kurzsichtige und einseitige Politik betrieben, deren negative Folgen noch lange nicht "ausgebadet" sind (Labortarife. Medikamentendistribution, Überschuldung der Kassen)

Insbesondere wurde, statt die Grundversorgung zu stärken und damit Folgekosten zu sparen, immer wieder versucht, den Handlungsspielraum der Hausärzte dramatisch einzuschränken. Eindrücklichste Beispiele waren die Senkung des Labortarifs auf kaum mehr selbsttragende Taxpunktwerte und die (in den letzten Amtstagen versuchte) Einschränkung der Medikamenten-Abgabe. 

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