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Schweinegrippe Pandemie

Zum Glück verläuft die Schweinegrippe weltweit weniger dramatisch als ursprünglich befürchtet. Trotzdem: für Risikopatienten kann die Erkrankung durchaus bedrohlich verlaufen - auf sie ist besonders Vorsicht zu nehmen - von einer Entwarnung kann noch keine Rede sein. Vorher war in Mexiko passiert, wovor sich Experten schon lange fürchten: durch die Kombination eines für den Menschen gefährlichen tierischen Virus mit einem sehr leicht ansteckenden menschlichen Virus entsteht ein neues, für den Menschen bedrohliches Virus.

Es verbreitet sich über kleinste ausgehustete Wassertröpfchen rasant schnell direkt von Mensch zu Mensch. Damit ist die bisherige Verbreitung innerhalb von Tagen über die ganze Welt und eine Ansteckung von Hunderten von Menschen erklärbar. Erste medizinische Berichte zeigen, dass die Erkrankung va. bei Risikogruppen aber weniger bei sonst Gesunden tödluch verlaufen kann. Zudem scheint der medizinische Standard resp. der Zeitpunkt der Einnahme der Medikamente eine wichtige Rolle zu spielen.

 

Wie kann ich mich schützen?

Wir verweisen auf die offizielle Seite des BAG, fassen kurz das Wichtigste zusammen und erlauben uns jeweils einen kritischen persönlichen Kommentar. Offizielle Hotline des Bundes zur Schweinegrippe Hotline des BAG: 031 322 21 00

direkt zu:  Expositionsprophylaxe   Antibiotika  Impfung

 

'Expositionsprophylaxe'

Sie schützen sich prinzipiell dadurch, dass Sie nicht mit der tröpfchenhaltigen Ausatmungsluft von infizierten Menschen zusammenkommen. Praktisch bedeutet das, grössere Menschenansammlungen zu meiden: es handelt sich dabei um Grossveranstaltungen wie z.B. Fussballspiele, Theater und Kino. Gut möglich ist die Übertragung aber auch in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen und Einkaufszentren. Wenn Sie trotzdem ausser Haus gehen müssen, wird das Tragen von Schutzmasken und häufiges Händewaschen empfohlen.


Die Frage ist ‚nur’ ob der Staat genügend konsequent handeln wird. ssten zB. nicht Mexiko-Rückkehrer eine 4-7 tägige Quarantäne auf sich nehmen, um nicht Hunderttausende von Mitmenschen zu gefährden?  Eine weitere Frage ist, ob die in den Grossverteilern angebotenen Schutzmasken ihren Dienst tatsächlich tun ?

Gerade Arztpraxen beherbergen für Patienten und Personal ein hohes Ansteckungsrisiko. Je nach Risikosituation könnte es  notwendig werden, einen grossen Teil der Konsultationen durch telefonische Besprechungen zu ersetzen.

  

Antibiotika (Tamiflu, Relenza)

Der Staat hat garantiert, genügend Antibiotika (Tamiflu, Relenza) für alle möglichen Betroffenen in Reserve zu halten.

Die Frage ist ‚nur’, nach welchen Kriterien diese  Medikamente verteilt  und wie die immensen logistischen Probleme gelöscht werden !?

Entgegen der offiziellen Meinung habe ich persönlich Verständnis für Menschen, welche dieses Medikament sicherheitshalber bei sich zu Hause haben möchten. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass das Medikament nur bei tatsächlicher Notwendigkeit genommen wird: es müssen mehrere Fälle in der Umgebung vorhanden sein und es muss ein rascher hoher Fieberanstieg mit Kopf- und Gliederschmerzen vorliegen.

Impfung

Eine Impfung gegen dieses neue Virus gibt es im Moment nicht; bestimmt wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Es ist aus verfahrenstechnischen Gründen zu erwarten, dass ein erster Impfstoff nicht vor einem halben Jahr verfügbar sein wird.